Samstag, 18. April 2009

bauhauskommunikation - Forschungsprojekt und Symposium anlässlich des Veranstaltungszyklus »bauhaus 2009«

Von seiner Gründung an war das Bauhaus nicht nur eine künstlerische und pädagogische Einrichtung, sondern immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Die Leitung entwickelte ein Leitbild und eine Corporate Identity (auch wenn diese Begriffe damals so nicht verwendet wurden) – und trat in eine intensive Kommunikation mit verschiedenen Anspruchsgruppen ein: mit politischen Entscheidungsträgern und Medienvertretern ebenso wie mit anderen Künstlern, den eigenen Studierenden und der lokalen Öffentlichkeit. Hierzu wurden nicht nur eine gezielte Pressearbeit betrieben und publikumswirksame Veranstaltungen wie Feste und Ausstellungen organisiert, sondern sogar eigene Medien (wie die verschiedenen Bauhaus-Zeitschriften oder die Reihe der Bauhausbücher) herausgegeben.

Ein zweitägiges wissenschaftliches Symposium Mitte Juni in Weimar, das begleitend zu dem Thüringer Ausstellungsschwerpunkt stattfindet, wird Ergebnisse aktueller Forschungsarbeiten zu diesem Themengebiet präsentieren.
Mit Prof. Dr. Magdalena Droste (Cottbus / Berlin), Dara Kiese (MOMA New York), Ute Brüning (Berlin) und Vertretern der Bauhaus-Einrichtungen in Weimar, Dessau und Berlin sind international hochkarätige Referenten geladen, die insgesamt 16 Vorträge bestreiten werden. Veranstaltet wird das Symposium von einem Team des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt, das selbst auch eigene Forschungsergebnisse präsentiert. Zur Veranstaltung soll eine umfangreiche Publikation vorliegen, die die Inhalte einiger Vorträge sowie weitere neuere Befunde dokumentiert. Das endgültige Programm wird im demnächst hier vorgestellt.

Termin des Symposiums: 18./19. Juni 2009, Goethe-Nationalmuseum Weimar

weitere Informationen zum Projekt unter www.bauhauskommunikation.de

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